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NEUROPSYCHIATRIE.

 

Die Neuropsychiatrie als medizinisch-klinische Disziplin befasst sich fächerübergreifend - neurologisch und psychiatrisch - mit physischen und psychischen Symptomen im Rahmen von Funktionsstörungen und Erkrankungen des Hirns. Diese Symptome können sehr vielfältig sein. Typischerweise treten sie jedoch gruppiert auf und lassen sich einer Symptomgruppe - man spricht auch von Syndrom - zuordnen:  

Die Ursachen für die Symptome können sehr vielfältig sein. Berücksichtigt wird von „funktionellen“ Störungen im Rahmen von psychosozialen Belastungen bis zu Hirnverletzungen nach Unfällen das gesamte psychiatrische und neurologische Spektrum:

Funktionsstörungen, mit denen sich traditionell in erster Linie die  Psychiatrie  befasst hat, sind Anpassungsstörungen, Angst- und Zwangsstörungen, dissoziative und somatoforme Störungen, Depressionen und bipolare affektive Störungen, Schizophrenien, ADHS, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung und Demenzen.

Wichtige Beispiele für neurologische Erkrankungen des Hirns sind Migräne, Bewegungsstörungen, Epilepsien, Hirnschläge, Multiple Sklerose, Neuroborreliose, Liquorzirkulationsstörungen, Schädel-Hirn-Trauma und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson.

Die Neuropsychiatrie interessiert sich dabei speziell für die neurologischen Grundlagen z.B. von Zwängen und auch für die Mechanismen, wie z.B. eine Alzheimer-Erkrankung zu einer Demenz führt.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte und die Grundlagen der Neuropsychiatrie:

 

ABKLÄRUNG.

 

Zur Klärung, welche Hirnfunktionsstörung oder Hirnerkrankung die Symptome erklärt, kommen neben einem ausführlichen Gespräch und einer klinischen Untersuchung folgende Verfahren zum Einsatz:

Mit Hilfe von Selbstbeurteilungs-Fragebogen kann die subjektive Symptombelastung strukturiert erfasst werden. Neuropsychologische Testungen erlauben die Objektivierung kognitiver Defizite wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.

Neurodiagnostik bezeichnet die Untersuchung des Nervensystems mittels elektrophysiologischer Methoden wie Elektroenzephalographie (EEG), Evozierter Potentiale (EPs) und Elektroneuromyographie (ENMG). Moderne computergestützte Methoden der EEG- und EP-Ableitung erlauben dabei die Messung von Neuromarkern, d.h. mit mentalen Symptomen korrelierenden elektrophysiologischen Veränderungen. Dies ermöglicht präzisere Diagnosen und hypothesengeleitete Therapieansätze in der Psychiatrie.

Bei Fragen nach strukturellen Veränderungen im Hirn kommt häufig eine Bildgebung (MRI, Nuklearmedizin) zum Einsatz. Laboruntersuchungen von Blut oder Liquor (Hirnflüssigkeit) helfen, z.B. Vitaminmangelerkrankungen oder Entzündungen nachzuweisen.

Weitere Informationen zu Neuropsychologie und Neurodiagnostik:

 

BEHANDLUNG.

 

Zunächst erfolgt eine ausführliche Aufklärung über die Resultate der Untersuchungen und die gestellten Diagnosen. Neben einer ärztlichen Beratung und einer medikamentösen Behandlung bieten wir die folgenden therapeutischen Methoden an:

Funktionsstörungen des Hirns mit entsprechenden Symptomen sind - neben biologischen Faktoren - häufig auch Folge psychosozialer Belastungen. Ziel der verhaltenstherapeutisch orientierten Psychotherapie ist es, mit Hilfe von Veränderungen in Denken, Fühlen und Handeln die Hirnfunktion wieder zu normalisieren.

In der Neuropsychologischen Therapie werden kognitive Defizite wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen durch gezielte Übungen verbessert.

Die Neurotherapie beinhaltet die Beeinflussung psychischer Symptome durch physikalisch-technische Methoden, mit deren Hilfe die Funktion der Nervenzellen bzw. von Nervenzellverbänden beeinflusst wird: repetitive Transkranielle Magentstimulation (rTMS)transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) und externe Trigeminus-Nerv-Stimulation (e-TNS).

Neurofeedback (NFB) stellt eine Sonderform dar, denn es wird auch die Funktion von Nervenzellverbänden moduliert, dies jedoch nicht durch die Anwendung von aussen sondern allein durch die Rückmeldung der elektrischen Hirnaktivität.

Weitere Informationen zu Psychotherapie und Neurotherapie:

 

TEAM.

Dr. med. MSc ETH Michael Fischer

Facharzt FMH für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

 

Dr. med. Holger Frings

Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie

 

M.Sc. Sabrina Lötscher

Psychologin

 

Natalie Meili

Medizinische Praxisassistentin

Dr. med. Stephan Haupenthal

Facharzt FMH für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

 

M.Sc. Nina Koch

Psychologin FSP

 

Nina Lussi

Medizinische Praxisassistentin

 
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KONTAKT.

 

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an oder nutzen Sie das Kontaktformular!

Anmeldungen nehmen wir gerne telefonisch, per Fax, Mail (HIN) oder auch Post entgegen:

Wir sammeln Ihre Kontaktdaten nicht und geben sie auch auch nicht an Dritte weiter.

LAGE.

Lage

Die Praxis für Neuropsychiatrie befindet sich  zusammen mit Glattmed im 2. OG des Glatt Office im Einkaufszentrum Glatt und ist mit den Aufzügen von den Parkebenen OST P2, P4, P6, P8, P10, P12 und P14 direkt erreichbar:

Lageplan Neuropsychiatrie (PDF)

Einkaufszentrum Glatt
Neue Winterthurerstrasse 99
8304 Wallisellen

Anfahrt

Glattalbahn
Ab Bahnhof Stettbach: Glattalbahn Nr. 12 bis Haltestelle Glatt.- Ab Flughafen Zürich: Glattalbahn Nr. 12 bis Haltestelle Glatt.

Tram/Bus
Linie 9, Bus Nr. 94, Haltestelle Altried in 3 Minuten zu Fuss zum Glattzentrum.

S-Bahn
Mit S8/S14 bis Bahnhof Wallisellen, von dort in 7 Minuten zu Fuss oder mit dem Bus 759 direkt zum Glatt-Eingang.

Auto
Autobahn A1 Winterthur-Zürich, Ausfahrt Wallisellen, Neue Winterthurerstrasse 99, Einfahrt Glatt, Parkebenen OST P2, P4, P6, P8, P10, P12 und P14.