Kopfschmerzen und Migräne
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden. Sie können gelegentlich oder regelmäßig auftreten und sich in ihrer Stärke, Dauer und Art deutlich unterscheiden. Eine besondere Form ist die Migräne, die meist mit mittelstarken bis starken, häufig einseitigen und pulsierenden Kopfschmerzen einhergeht. Zusätzlich können Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie bei manchen Betroffenen sogenannte Aura-Symptome wie Seh- oder Gefühlsstörungen auftreten.
Was sind die Ursachen von Kopfschmerzen und Migräne?
Die Ursachen von Kopfschmerzen und Migräne sind vielfältig. Häufige Kopfschmerzformen wie Spannungskopfschmerzen werden unter anderem durch Stress, Muskelverspannungen oder Schlafmangel begünstigt. Bei der Migräne spielen vermutlich genetische Faktoren sowie eine veränderte Verarbeitung von Reizen und Schmerzsignalen im Gehirn eine wichtige Rolle. Bestimmte Auslöser wie Stress, hormonelle Veränderungen, Schlafmangel oder einzelne Nahrungsmittel können Migräneanfälle fördern.
Was klären wir bei Kopfschmerzen und Migräne ab?
Eine neuropsychiatrische Abklärung umfasst je nach Fragestellung neben dem Gespräch auch Fragebogen zur Erfassung des Schweregrades der Symptomatik, eine neurologische Untersuchung, neuropsychologische Tests und elektrophysiologische Untersuchungen. Bei Nervenschmerzen klären wir mit einer Hirnstromkurve (EEG) - welche während der Durchführung eines Konzentrationstests abgeleitet wird -, welche Behandlung in Frage kommt.