NEUROTHERAPIE

Die Neurotherapie beinhaltet die Beeinflussung mentaler Symptome durch physikalisch-technische Methoden, mit deren Hilfe die Funktion der Nervenzellen bzw. von Nervenzellverbänden beeinflusst wird.

Repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Bei der Transkraniellen Magnetstimulation werden mittels einer über dem Kopf gehaltenen Magnetspule repetitive magnetische Impulse erzeugt. Diese stimulieren dann die Aktivität der sich direkt darunter befindenden Hirnrindenareale. Die Methode ist sehr sicher und verursacht kaum Nebenwirkungen. Da der therapeutische Effekt aber in erster Linie über die Induktion plastischer Prozesses zustande kommt, muss die Stimulation während mindestens zwei bis vier Wochen täglich durchgeführt werden.

 

Die repetitive Transkranielle Magnetstimulation bieten wir zur Behandlung therapieresistenter Depressionen, therapieresistenter akustischer Halluzinationen bei Schizophrenien und chronischer Schmerzen an.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsblatt rTMS (PDF).

Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)

Bei der Transkraniellen Gleichstromstimulation wird die Aktivität von Hirnrindenarealen mittels eines schwachen Gleichstroms moduliert. Auch diese Form der Stimulation muss während mindestens zwei Wochen täglich durchgeführt werden.

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Die transkranielle Gleichstromstimulation bieten wir zur Behandlung kognitiver Defizit, Fatigue und Fibromyalgie an.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsblatt tCDS (PDF).

 Neurofeedback (NFB)

Beim Neurofeedback lernt der Patient über die visuelle Rückmeldung seiner Hirnaktivität, diese selber zu regulieren. Die Modulation der Hirnaktivität wird somit nicht „von aussen“ induziert wie bei den anderen Methoden. Damit lassen sich Konzentration bei gleichzeitiger Entspannung trainieren, was bei vielen psychiatrischen Erkrankungen zu einer Symptomreduktion führt.

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Neurofeedback bieten wir zur Behandlung von Konzentrationsstörungen bzw. ADHS, Angst- und Zwangsstörungenemotionaler Instabilität und Schlafstörungen an.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsblatt NFB (PDF).