Psychotherapie.

Die Psychotherapie bedient sich psychologischer Methoden zur Behandlung psychischer Störungen: Übungen zur Verbesserung kognitiver Funktionen, Erarbeiten neuer Denkweisen, Verbessern der Emotionsregulation und Training sozialer Kompetenzen.

Die Verbesserung kognitiver Funktionen ist das Ziel der neuropsychologischen Therapie. Diese beinhaltet einerseits Konzepte zur Restitution und zur Kompensation, andererseits aber auch integrierte Verfahren.

Beim Restitutionstraining wird eine komplette oder teilweise Wiederherstellung einer beeinträchtigten Hirnfunktionsstörung angestrebt. Dies soll durch Stimulation erreicht werden. Dabei kann die Stimulation durch unspezifische Aktivierung oder durch gezieltes Training erfolgen. Wir setzen in erster Linie ein Training der Aufmerksamkeit ein, weil eine Einschränkung der Aufmerksamkeit bei den meisten Hirnerkrankungen vorliegt und Defizite in anderen Bereichen, z.B. dem Gedächtnis zur Folge hat.

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Ziel des Kompensationstrainings ist es, Funktionen, die nicht wiederhergestellt werden können, durch gezielte Strategien zu kompensieren. Z.B. wird eine eingeschränkte Gedächtnisfunktion über Umwege wie Listen, Erinnerungen - auch digital mit dem Smartphone - verbessert.

Neben Restitution und Kompensation kommen auch integrierte Verfahren, d.h. psychotherapeutisch orientierte Verfahren zum Einsatz. Dabei geht es um Themen wie Krankheitsbewältigung, den Umgang mit bleibenden Defiziten und die Beratung von Angehörigen.

Die Psychotherapie im engeren Sinne hat das Erarbeiten eines Problemverständnisses und neuer Denkweisen, das Verbessern der Emotionsregulation und das Training sozialer Kompetenzen zum Ziel. Neben dem Gespräch sind die Instruktion von Entspannungs- oder anderen Übungen das wichtigste Werkzeug.

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Wir bieten eine verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie an. Dies bedeutet, dass das Vorgehen ziel- und lösungsorientiert sein soll.