Demenzen.

Unter einer Demenz versteht man den Verlust kognitiver Funktionen, welches zu einer Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung führt. Bei einer leichten Demenz kann dem Beruf nicht mehr nachgegangen werden oder können komplexere Geschäfte nicht mehr ohne Hilfe getätigt werden. Bei einer mittelschweren ist man auf Hilfe im Alltag (Ankleiden, Einkaufen, Kochen) angewiesen, bei einer schweren Demenz braucht man zudem Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme und der Körperhygiene.

Können kognitive Defizite verglichen mit der Altersgruppe nachgewiesen werden, bewältigt der Betroffene aber noch alle Forderungen des Tages selbständig, so spricht man von einer leichten kognitiven Störung.

Kognitive Defizite umfassen dabei folgende Symptome:

  • Störung der Auffassungsgabe

  • Wortfindungsstörungen, Verlust des Sprachverständnisses

  • Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen

  • räumliche Orientierungsstörung mit z.B. Verlaufen in der Stadt

  • Gedächtnisstörung

Daneben kommt es häufig zu psychischen Symptomen wie Angst, Depression, Schlafstörungen, Verhaltensstörungen mit Aggressivität oder auch sexueller Enthemmung.

Was sind die Ursachen einer Demenz?

Die häufigsten Ursachen für eine Demenz sind die Alzheimer-Krankheit und vaskuläre Erkrankungen wie Hirnschläge. Daneben können aber viele andere neurologische und auch internistische Krankheiten zu einer Demenz führen:

  • andere neurodegenerative Erkrankungen als Alzheimer.

  • Entzündliche oder infektiöse Erkrankungen

  • Stoffewechselkrankheiten

  • Vitamin-Mangel-Erkrankungen

  • Hirntumoren und Liquorzirkulationsstörungen

  • Hirnverletzungen

Gerade um potentiell reversible Ursachen nicht verpassen ist eine ausführliche Abklärung wichtig und sinnvoll.

Wie behandeln wir Demenzen?

Neben Psychoedukation (Aufklärung und Beratung bzgl. Umgang mit den Symptomen) bieten wie eine medikamentöse Therapie, ein kognitives Training und tDCS an. Letztere v.a., wenn Wortfindungsstörungen und/oder depressive Symptome im Vordergrund sind.

Psychoedukation, Psychotherapie

Psychoedukation, Psychotherapie

tDCS - Gleich-stromstimulation

tDCS - Gleich-stromstimulation

Medikamente

Medikamente