Geschichte der Neurostimulation

Geschichte der Neurostimulation

Die Idee, elektrischen Strom für medizinische Zwecke zu verwenden, reicht bis in die Antike zurück. Scribonius Largus (Arzt in Mesopotamien, 46 v. Chr.) behandelte Kopfschmerzen und rheumatische Schmerzen, indem er  den Torpedo Fisch (siehe Abbildung) auf die schmerzenden Körperregionen legte. Avicenna (um 1000 n. Chr.) beschrieb einen Nutzen der Behandlung mit dem Torpedo Fisch bei Melancholie. Diese Behandlungen waren somit erste transkutane elektrische Nervenstimulationen (TENS).

Hinweis auf den Nutzen von rTMS bei PTBS

In einer Im Journal of Affective Disorders veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass, rTMS direkt vor den Psychotherapiesitzungen von PTBS-Patienten (Kriegsveteranen) eine stärkere Symptomreduktion beringt:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29351885

Es wurde dabei ein 1 Hz-Protokoll über dem rechten dorsolateralen Präfrontallappen verwendet.

Allgemeine Neurologie

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Neben der Abklärung und Behandlung psychischer Symptome im Rahmen von Funktionsstörungen und Erkrankungen des Hirns, bieten wir auch eine umfassende neurologische Abklärung und Beratung bei Verdacht auf folgende Erkrankungen:

  • Migräne und andere Kopfschmerzen

  • Schwindel und Gangstörungen

  • Epilepsien und andere anfallsartige Störungen

  • Parkinson und andere Bewegungsstörungen

  • Entzündliche Hirnkrankheiten

  • Liquorzirkulationsstörungen

  • Demenzkrankheiten

  • Schädigungen peripherer Nerven wie z.B.

    Karpaltunnelsyndrom oder Polyneuropathien

Die von uns angebotenen Untersuchungsmethoden sind neben der klinischen Untersuchung EEG, Evozierte Potentiale, ENMG und Liquorpunktion.